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	<description>Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Bremen, Hannover und Oldenburg</description>
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		<title>Das war die WindEnergy 2026 aus Sicht von ForWind</title>
		<link>https://forwind.de/windenergy2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 09:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>ForWind war auf der WindEnergy Hamburg 2026 gemeinsam mit Partnern aus dem Forschungsverbund Windenergie vertreten. Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen präsentierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ForWind sowie des Fraunhofer-Instituts für Windenergiesysteme IWES und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aktuelle Forschungsarbeiten zur Windenergie.</p>
<p>Ein Schwerpunkt des Messeauftritts lag auf den Messkampagnen des Reallabors 70 GW Offshore Wind. Ein Modell aus Klemmbausteinen diente dabei als anschaulicher Gesprächseinstieg und zeigte zentrale Elemente der Offshore-Messungen: unter anderem LiDAR-Systeme, verschiedene Sensoren, flugzeuggestützte Messungen sowie das Forschungsschiff „Heincke“, das während der Kampagnen als Basis auf See eingesetzt wurde. Ergänzend vermittelte eine digitale Visualisierung einen detaillierteren Einblick in die Messkampagnen und die eingesetzten Messsysteme.</p>
<p>Auf der Messe waren ForWind-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler aus allen drei beteiligten Universitäten vertreten &#8211; der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, der Universität Bremen und der Leibniz Universität Hannover. Die WindEnergy bot damit zugleich Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung, Industrie und weiteren Bereichen der Windenergiebranche.</p></div>
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		<title>Forschungsverbund Windenergie auf der WindEnergy 2026 in Hamburg</title>
		<link>https://forwind.de/forschungsverbund-windenergie-auf-der-windenergy-2026-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 11:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p dir="ltr">Vom 22. bis 25. September 2026 ist der Forschungsverbund Windenergie – bestehend aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) und ForWind – auf der WindEnergy Hamburg vertreten. Der gemeinsame Auftritt findet auf dem Stand des Landes Niedersachsen in Halle B5, Standnummer 402–410, statt.</p>
<p dir="ltr">Die drei Partner präsentieren ihre jeweiligen Forschungsschwerpunkte sowie gemeinsame Projekte und die gemeinsam genutzte Forschungsinfrastruktur, die den Forschungsverbund als Ganzes auszeichnet. ForWind zeigt an seinem Teil des Standes die Forschungsinfrastruktur der drei Universitätsstandorte Oldenburg, Hannover und Bremen sowie die aktuellen Arbeiten im Reallabor 70 GW Offshore Wind.</p>
<p dir="ltr">Die WindEnergy Hamburg gilt als eine der weltweit führenden Fachmessen für die On- und Offshore-Windindustrie und bietet damit eine Plattform, um Forschungsarbeit mit Vertreter:innen aus Industrie, Politik und Wissenschaft zu diskutieren.</p></div>
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		<title>Studentische Windenergieforschung im Bundestag</title>
		<link>https://forwind.de/poster-im-bundestag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 11:53:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Nils Torben Schäfer, Master-Student bei ForWind Oldenburg, wurde von einer unabhängigen Jury für die Ausstellung „Poster im Bundestag: Wissenschaftsfreiheit – die Freiheit zu forschen&#8220; ausgewählt – als einer von 44 Beiträgen von Studierenden aus 28 deutschen Hochschulen. Vom 26. Juni bis zum 17. Juli 2026 waren sein Poster und ein eigens produziertes Video zum „Hybrid Lambda Blade Design&#8220; in der Halle des Paul-Löbe-Hauses des Deutschen Bundestages zu sehen. Schon in seiner Bachelor-Arbeit, die er an der Hochschule München in Zusammenarbeit mit ForWind Oldenburg anfertigte, arbeitete er zu diesem Thema und die Inhalte des Posters entsprechen den Ergebnissen seiner Abschlussarbeit.</p>
<p>Bei der feierlichen Eröffnung am 25. Juni stellte er seine Forschung Abgeordneten, anderen Nachwuchsforschenden und Gästen persönlich vor. Das Hybrid-Lambda-Konzept zielt darauf, Rotorblätter für unterschiedliche Windbedingungen zu optimieren: mehr Energieertrag bei schwachem Wind, begrenzte Lasten bei starkem Wind arbeiten. </p>
<p>Die Ausstellung, organisiert von der Berlin University Alliance, macht sichtbar, welchen Beitrag schon Studierende zu den großen Fragen der Energiewende leisten. Bei ForWind gehört es zum Förderkonzept des wissenschaftlichen Nachwuchses, schon früh im Studium eigenständige Forschungsarbeit zu ermöglichen und zu unterstützen. Im November 2026 werden ausgewählte Arbeiten im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Posters in Brussels&#8220; auch im Europäischen Parlament gezeigt.</p></div>
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		<title>TTH 2.0: Förderung für Ausbau des Testzentrums Tragstrukturen Hannover bewilligt</title>
		<link>https://forwind.de/tth-20/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Testzentrum Tragstrukturen Hannover (TTH), Teil des Forschungsinfrastruktur-Netzwerks von ForWind, erhält eine Förderung in Höhe von rund 11,6 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Die Mittel ermöglichen die umfassende Modernisierung und Erweiterung der Großinfrastruktur an der Leibniz Universität Hannover – in enger Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES).</p>
<p>Seit 2014 werden am TTH Tragstrukturen und Gründungselemente für Windenergieanlagen experimentell untersucht. Die einzigartige Grundbauversuchsgrube und ein 3D-Spannfeld ermöglichen Experimente an On- und Offshore-Tragstrukturen im großen Maßstab. Die Ergebnisse dienen dazu, Berechnungsmodelle zu validieren, Strukturen zu optimieren und ihre Tragsicherheit zu verbessern. “Dieser Erfolg ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen dem TTH-Team und unserer Fakultät – mit Unterstützung der Universität – und zeugt von dem Vertrauen, das das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie der LUH als langjährig etabliertem und erfolgreichem Zentrum der Windenergieforschung entgegenbringt”, stellt Prof. Dr. sc. ETH Elyas Ghafoori, Leitender Direktor des TTH und ForWind-Mitglied, heraus.</p>
<p>Mit der neuen Förderphase reagiert das TTH auf die gestiegenen Prüfanforderungen der Windenergieindustrie: Geplant sind unter anderem eine teilautomatisierte Grundbauversuchsgrube zur Prüfung geschichteter Böden und hoher Lagerungsdichten sowie neue Prüftechnik für höhere Lasten. In einer neuen Halle entstehen zusätzliche Prüfmöglichkeiten für Lasten bis zu 10 Meganewton mit modernster Messtechnik – eine Antwort auf das kontinuierliche Größenwachstum von Windenergieanlagen.</p>
<p>„Wir blicken auf 12 Jahre spannende Forschung mit einmaliger Großversuchstechnik, vollständig aus Drittmitteln finanziert, zurück und freuen uns auf neue Herausforderungen&#8220;, sagt Prof. Dr.-Ing. habil. Raimund Rolfes, Mitgründer des TTH, Mit-Initiator von ForWind und Leiter des Instituts für Statik und Dynamik.</p>
<p>Am TTH sind fünf Institute der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie der Leibniz Universität Hannover beteiligt. Neben der Abteilung Tragstrukturen des Fraunhofer IWES ist dort auch das Koordinationsbüro von ForWind Hannover angesiedelt. Damit ist das TTH ein zentraler Knotenpunkt der Windenergieforschung am Standort Hannover-Marienwerder, an dem sich mit dem Forschungszentrum Küste und dem Großen Wellenströmungskanal weitere herausragende Forschungseinrichtungen befinden.</p></div>
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		<title>Zur Zeit sind keine offenen Stellen zu besetzen</title>
		<link>https://forwind.de/keine_offenen_stellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:45:09 +0000</pubDate>
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		<title>David Onnen gewinnt Oldenburger Science Slam</title>
		<link>https://forwind.de/oldenburg_science_slam_2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 09:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Beim 14. Science Slam der Universität Oldenburg hat David Onnen, Doktorand in der Arbeitsgruppe Windenergiesysteme (WESys) bei ForWind, den ersten Platz belegt. Mit seinem Beitrag „Das Sozialleben der Windräder. Eine literarische Spurensuche&#8220; überzeugte er am 13. Juni ein Publikum von 320 Gästen – und gewann „Das Goldene Gehirn&#8220;, dotiert mit 500 Euro.</p>
<p>Für seinen zehnminütigen Slam-Vortrag wählte Onnen eine ungewöhnliche Form: Er rappte und trug selbst verfasste Gedichte vor, um seine Forschung zu Windenergieanlagen auf die Bühne zu bringen. Das Publikum bewertet die Beiträge per Applaus – und kürte Onnen zum Sieger des Abends.</p>
<p>Für David Onnen ist es nicht der erste Ausflug in die Science-Communication-Szene: Im vergangenen Jahr nahm er bereits am Pub-Science-Format „Hirn vom Hahn&#8220; teil.</p>
<p>Der Science Slam der Universität Oldenburg findet jährlich statt und bringt Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen auf die Bühne, um komplexe wissenschaftliche Themen unterhaltsam zu vermitteln.</p></div>
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		<title>Neue Methode zur Belastungsabschätzung großer Windenergieanlagen</title>
		<link>https://forwind.de/belastungsabschaetzung-windenergieanlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Windturbinen werden immer größer. Als Folge werden ihre Bauteile immer stärker belastet, etwa durch plötzliche Windböen und andere Turbulenzen. Einen wichtigen Fortschritt bei der Beschreibung dieser Lasten hat nun ein Team der Universität Oldenburg gemeinsam mit Partnern vom ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. und vom Hersteller Nordex erzielt. Die Forschenden um den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="PMInhalt">Windturbinen werden immer größer. Als Folge werden ihre Bauteile immer stärker belastet, etwa durch plötzliche Windböen und andere Turbulenzen. Einen wichtigen Fortschritt bei der Beschreibung dieser Lasten hat nun ein Team der Universität Oldenburg gemeinsam mit Partnern vom ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. und vom Hersteller Nordex erzielt. Die Forschenden um den Turbulenzexperten Prof. Dr. Joachim Peinke vom Zentrum für Windenergieforschung – Forwind beschreiben in drei Artikeln in der Fachzeitschrift Wind Energy Science ein neues Konzept, mit dem sich die mechanischen Kräfte auf Rotoren besser als mit bisherigen Standardmodellen beschreiben lassen. „Wir stellen damit ein potenzielles Werkzeug für Belastungsabschätzungen zur Verfügung, das bei der Planung und Auslegung von Windkraftanlagen zum Einsatz kommen kann“, erklärt Peinke.</p>
<p class="PMInhalt">Die Rotorfläche einer Offshore-Windenergieanlage – also die kreisförmige Fläche, die von den Rotorblättern bei ihrer Umdrehung überstrichen wird – kann mittlerweile einen Durchmesser von mehr als 200 Metern erreichen. Bei Volllast erzeugen solche Windräder eine Leistung von 20 Megawatt – genug um 200.000 Personen mit Strom zu versorgen. Eine besondere Herausforderung des Größenwachstums besteht darin, dass sich die Anlagen und ihre Teile durch wechselnde Windkräfte ständig verbiegen. Diese Verformungen lassen das Material ermüden, wodurch Risse oder sogar Brüche entstehen können. „Bislang nehmen Hersteller der Einfachheit halber an, dass Böen immer gleichmäßig auf die gesamte Rotorfläche treﬀen“, erläutert Ko-Autor Jörg Schwarte von Nordex. Für kleinere Anlagen war diese Annahme ausreichend, doch bei größeren Windrädern spielen turbulente Windverhältnisse eine stärkere Rolle für den Verschleiß. Die neue Erkenntnis der aktuellen Kooperationsstudie: Plötzliche und auf kleine räumliche Bereiche konzentrierte Windböen sind der entscheidende Faktor für die Materialermüdung. Um Windkraftanlagen besser an diese Belastungen anpassen zu können, benötigen die Hersteller daher eine bessere mathematische Beschreibung des Windes und seiner Schwankungen über dem Rotor.</p>
<p class="PMInhalt">Das Team schlägt nun in drei Publikationen ein neues Maß für die Wirkung lokaler Böen vor. Die Forschenden entwickelten eine Methode, um aus den aktuellen Windverhältnissen – Fachleute sprechen vom Windfeld – die Kraft auf die Rotorblätter zu errechnen. Die Belastung beschreiben sie anhand einer einfachen Größe, die sie als Druckschwerpunkt bezeichnen. „Ist die Windströmung gleichmäßig, liegt der Druckschwerpunkt genau in der Mitte der Rotorfläche“, erläutert Peinke. Wenn jedoch eine Windböe nur einen Teil der Rotorfläche erfasst, bewegt sich der Druckschwerpunkt vom Zentrum weg, wodurch sich die Rotorblätter dort stärker verbiegen und ein Drehmoment auf die Gondel der Anlage entsteht.</p>
<p class="PMInhalt">Um das neue Lastkonzept zu entwickeln, nutzte das Team Messdaten von modernen Anlagen sowie detaillierte Winddaten aus den 1980er-Jahren, die damals von mehreren Messmasten im Zuge des GROWIAN-Projekts in Schleswig-Holstein aufgenommen worden waren. Anhand dieser Daten rekonstruierte Dr. Jan Friedrich von der Universität Oldenburg Windfelder über der Rotorfläche. Damit führten die Forschenden sogenannte aeroelastische Simulationen durch, bei denen sie die Windströmungen und die sich verbiegenden Windanlagen gleichzeitig berechneten.</p>
<p class="PMInhalt">Anschließend belegten die Forschenden mit aufwendigen Strömungssimulationen, dass das Konstrukt des Druckschwerpunkts die tatsächlichen Belastungen der Anlage gut beschreibt. „Obwohl wir dafür den Hochleistungsrechencluster der Universität einsetzen konnten, lassen sich die Simulationen für große Anlagen nur für wenige Minuten detailliert berechnen“, berichtet Marcel Bock, Doktorand an der Universität Oldenburg und Erstautor eines der Fachartikel. In der dritten Arbeit erstellte ein Team um Peinke und die Doktorandin Daniela Moreno ein stochastisches Modell für den Druckschwerpunkt, das die Berechnungen vereinfacht und es Herstellern in Zukunft ermöglichen könnte, Langzeitsimulationen über mehrere Jahre durchzuführen.</p>
<p class="PMInhalt">„Besonders starke Verbiegungen entstehen, wenn der Druckschwerpunkt in den Außenbereich der Rotorfläche kommt“, erklärt Dr. Carsten Schubert vom ICM. Solche heftigen Ereignisse, berichtet das Team, werden von den Kontrollsystemen aktueller Anlagen nicht erfasst und somit auch nicht abgemildert. Dies könnte dank der neuen Studien nun möglich werden. Auch für die Auslegung von Windkraftanlagen sind die Ergebnisse hilfreich, berichtet der Oldenburger Windforscher Dr. Matthias Wächter: „Die Hersteller schätzen alle zu erwarteten Verbiegungen des Materials während einer etwa 20- jährigen Laufzeit ab und planen dementsprechend das Material und die Materialstärke der Bauteile.“ Bislang bestanden dabei große Unsicherheiten – vor allem, weil sich die Windverhältnisse nicht genügend genau berechnen ließen. „Diese Unsicherheiten zu reduzieren, wäre ein großer Gewinn, da frühzeitige Ausfälle von Bauteilen einen großen Kostenfaktor der Windenergie darstellen“, sagt Ko-Autorin Gritt Pokriefke von Nordex. Neue, detaillierte Windmessungen finden aktuell im Forschungswindpark WiValdi an der Elbe statt, an dem ForWind beteiligt ist.</p>
<p class="PMInhalt">Die Veröffentlichungen sind größtenteils ein Ergebnis des <a href="https://forwind.de/project/pasta/">Projekts PASTA</a> (Präzise Auslegungsmethoden von komplex gekoppelten Schwingungssystemen moderner WEA in turbulenter Anregung), das vom Bundeswirtschaftsministerium über dreieinhalb Jahre gefördert und von Nordex koordiniert wurde.</p>
<p class="PMInhalt">Originalveröffentlichungen:</p>
<p class="PMInhalt">Carsten Schubert et al.: “Introduction of the Virtual Center of Wind Pressure for correlating large-scale turbulent structures and wind turbine loads”, Wind Energy Science, <a class="n1" href="https://doi.org/10.5194/wes-11-1267-2026" target="extern">doi.org/10.5194/wes-11-1267-2026</a></p>
<p class="PMInhalt">Daniela Moreno et al.: “From the center of wind pressure to loads on the wind turbine: a stochastic approach for the reconstruction of load signals”, Wind Energy Science 10, 2729–2754, 2025, <a class="n1" href="https://doi.org/10.5194/wes-10-2729-2025" target="extern">doi.org/10.5194/wes-10-2729-2025</a></p>
<p class="PMInhalt">Marcel Bock et al.: “Comparison of different simulation methods regarding loads, considering the centre of wind pressure”, Wind Energy Science, 11, 103–126, 2026, <a class="n1" href="https://doi.org/10.5194/wes-11-103-2026" target="extern">doi.org/10.5194/wes-11-103-2026</a></p>
<p>Original der Pressemitteilung (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg): <a href="https://uol.de/pressemitteilungen/2026/038">https://uol.de/pressemitteilungen/2026/038</a></p>
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		<item>
		<title>Torsten Schlurmann in den Vorstand der neu formierten Deutsche Allianz Meeresforschung gewählt</title>
		<link>https://forwind.de/torsten_schlurmann_vorstand_dam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 09:32:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) und das Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) haben ihre Verschmelzung offiziell vollzogen. Der neue Verein führt die Aktivitäten beider Organisationen unter dem Namen Deutsche Allianz Meeresforschung fort. ForWind-Vorstandsmitglied Torsten Schlurmann, geschäftsführender Leiter des Ludwig-Franzius-Instituts für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen (LuFI) der Leibniz Universität Hannover und des Forschungszentrums Küste, wurde in den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) und das Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) haben ihre Verschmelzung offiziell vollzogen. Der neue Verein führt die Aktivitäten beider Organisationen unter dem Namen Deutsche Allianz Meeresforschung fort.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">ForWind-Vorstandsmitglied Torsten Schlurmann, geschäftsführender Leiter des Ludwig-Franzius-Instituts für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen (LuFI) der Leibniz Universität Hannover und des Forschungszentrums Küste, wurde in den fünfköpfigen Vorstand der neuen DAM gewählt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">ForWind gratuliert herzlich und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der vereinten Meeresforschung – insbesondere mit Blick auf laufende und zukünftige Forschungsprojekte im Bereich der Offshore-Windenergie.</p>
<p>Bildrechte Copyright: DAM / Jörg Modrow</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Prof. Dr. Jannika Mattes ist neues ForWind Mitglied</title>
		<link>https://forwind.de/jannika_mattes_neues_mitglied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 08:35:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://forwind.de/?p=257815</guid>

					<description><![CDATA[Jannika Mattes ist neues ForWind Mitglied Auf der Februar-Sitzung des ForWind-Vorstandes wurde Prof. Dr. Jannika Mattes als neues Mitglied bei ForWind aufgenommen. Mattes ist Professorin für Organisation und Innovation am Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Jannika Mattes studierte Europäische Wirtschaft an den Universitäten Bamberg und Granada und promovierte im Jahr 2010 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pressArticleParsys parsys">
<div class="fhg-content-article fhg-grid section">
<article>
<div class="row">
<p>Jannika Mattes ist neues ForWind Mitglied</p>
<p>Auf der Februar-Sitzung des ForWind-Vorstandes wurde Prof. Dr. Jannika Mattes als neues Mitglied bei ForWind aufgenommen. Mattes ist Professorin für Organisation und Innovation am Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.</p>
<p>Jannika Mattes studierte Europäische Wirtschaft an den Universitäten Bamberg und Granada und promovierte im Jahr 2010 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Nach Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Postdoktorandin war sie unter anderem als Juniorprofessorin für die Soziologie Europäischer Gesellschaften tätig. Forschungsaufenthalte führten sie ins Ausland, unter anderem nach London und Schweden.</p>
<p>In ihrer Forschung beschäftigt sich Mattes mit Innovationsprozessen, Organisationsstrukturen und Transitionsprozessen insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien und der Windenergie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Analyse der sozialen Dynamiken im Zusammenhang mit der Energiewende. Dabei untersucht sie unter anderem, wie institutionelle Rahmenbedingungen und soziale Dynamiken technologische Entwicklungen, wie die Windenergie, prägen.</p>
<p>Mit Jannika Mattes erweitert ForWind seine sozialwissenschaftliche Expertise im Bereich der Windenergie- und Energieforschung. Damit wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen ingenieurwissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Disziplinen weiter gestärkt.</p>
<p><a href="https://uol.de/jannika-mattes">Webseite von Jannika Mattes (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)</a></p>
</div>
</article>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>WindRamp II: Messkampagnen laufen</title>
		<link>https://forwind.de/presseinformation_windramp2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[forwindadmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 08:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://forwind.de/?p=257616</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Forschungsprojekt nutzt neueste Laser-Technik zur besseren Leistungsvorhersage von Offshore-Windenergie</strong></p>
<p>In den nächsten Jahren wird der Ausbau der Offshore-Windenergie stark vorangetrieben. Die Ausbaupläne der deutschen Bundesregierung sehen vor, bis 2030 die Kapazität der Offshore-Windenergie auf mindestens 30 Gigawatt (GW) und bis 2045 auf mindestens 70 GW zu erhöhen. Für die Integration dieser zusätzlichen Leistung in das Stromsystem werden präzise und zuverlässige Leistungsprognosen für Windparks und Windpark-Cluster erforderlich sein. Diese ermöglichen es, kurzfristige Leistungsschwankungen aufgrund starker Fluktuationen in der Windgeschwindigkeit, sogenannten Windrampen, vorherzusehen und entsprechend zu reagieren, um eine noch weiter optimierte Ausnutzung von Kapazitäten der Windparks und des Stromnetzes sicherzustellen. </p>
<p>Ein wichtiger Meilenstein des Forschungsprojekts WindRamp II war der Start der ersten Messkampagne im Offshore-Windpark Amrumbank West. Dort wurden im Frühjahr 2025 drei langreichweitige Scanning-Lidar-Systeme an ausgewählten Windenergieanlagen installiert. Ergänzend dazu sind meteorologische Sensoren im Einsatz, mit denen Daten zur atmosphärischen Stabilität sowie zur vertikalen Struktur des Windfeldes („Profil“-Schätzungen) erhoben werden. Ziel dieser Messkampagne ist es, umfassende Informationen über die Einströmung in den Windpark aus bis zu 15 Kilometern Entfernung zu gewinnen. Amrumbank West befindet sich etwa 35 Kilometer nordwestlich von Helgoland in der Deutschen Bucht und zählt mit 80 Windenergieanlagen zu den großen Offshore-Windparks Deutschlands. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2015 liefert der von RWE betriebene Park jedes Jahr ausreichend Energie, um rechnerisch rund 300.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Die geographische Lage und Größe des Parks bieten ideale Voraussetzungen für die Validierung der im Projekt eingesetzten Technologien.</p>
<p>Kurzfristige Veränderungen der Windgeschwindigkeit können mit konventionellen Methoden oft nicht zuverlässig genug vorhergesagt werden. Daher ist ein zentraler Aspekt des Projekts der Einsatz von langreichweitigen Scanning-Lidar-Geräten zur Erweiterung des Vorhersagehorizonts und zur Verbesserung der Vorhersagequalität. Auf dieser Grundlage können beobachtergestützte Windleistungsvorhersagen erstellt werden. In Kombination mit kurzfristigen Lidar-Prognosen und einer gleichzeitigen Flexibilisierung des Netzes kann dies dazu beitragen, die Abregelung von Offshore-Windenergie aufgrund von Netzengpässen zu optimieren und den Bedarf an Ausgleichsenergie zu minimieren.</p>
<p>Mit dem Vorhaben „WindRamp II“ knüpft ForWind Oldenburg an die erfolgreichen Arbeiten des im Dezember 2023 abgeschlossenen Projekts „WindRamp“ an, bei dem eine beobachtergestützte Kürzestfristvorhersage für die Windgeschwindigkeit und -leistung erforscht wurde. Ziel des neuen Vorhabens ist es, diese Prognosemethoden auf heterogene Windpark-Cluster mit sehr großen Windenergieanlagen auszuweiten und neue Methoden zu entwickeln, die die Prognosegenauigkeit, den Prognosehorizont und die Zuverlässigkeit bei ungünstigen Wetterbedingungen verbessern. Das Projekt wird von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, koordiniert. Zu den Verbundpartnern gehören energy &amp; meteo systems, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) &#8211; Institut für Vernetzte Energiesysteme und RWE. METEK, Abacus Laser und Tennet sind als assoziierte Partner beteiligt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).</p>
<p>Das Teilvorhaben von ForWind Oldenburg zielt darauf ab, die beobachtergestützte Prognose auf heterogene Windpark-Cluster mit sehr großen Windenergieanlagen zu erweitern und neue Methoden für erhöhte Prognosegenauigkeit und einen erweiterten Prognosehorizont zu entwickeln. In der Arbeitsgruppe Windenergiesysteme an der Universität Oldenburg soll durch die verbesserten Leistungsprognosen eine zuverlässigere Systemintegration der Windenergie mit geringerem Ausgleichsenergieeinsatz sowie Warnungen bei erwarteten Rampenereignissen entwickelt werden. Dabei kommen die im Projekt WindRamp von Abacus Laser und METEK entwickelten neuartigen Technologien von langreichweitigen „XXL“ Scanning-Lidar- Geräten mit verbesserter Reichweite und höherer Auflösung zum Einsatz.</p>
<p>Im Rahmen von WindRamp II wird der Projektpartner RWE die Erprobung eines solchen neuartigen XXL-Lidar-Prototyps durchführen, der das Windfeld in einer Entfernung von bis zu 25 Kilometern erfassen wird. Dieses innovative Gerät wurde nun ausgeliefert. Es wird zunächst eine onshore Testphase in Norddeutschland durchlaufen. Im kommenden Jahr soll das XXL-Lidar dann im weiteren Projektverlauf in einem Offshore-Windpark-Cluster vor Helgoland getestet werden, um die Praktikabilität und Effektivität der Technologie in realen Offshore-Bedingungen zu bewerten und zu optimieren.</p>
<p>Das ebenfalls am Projekt beteiligte DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme nutzt Lidar-Kürzestfristprognosen, um die Integration von schwankender offshore Windenergie in das Stromsystem zu optimieren. Neu ist, dass die erwartete Güte der Prognose berücksichtigt wird, um die Planbarkeit des Windstroms und die anderer Kraftwerke zu erhöhen und Integrationskosten von Offshore-Windenergie zu senken.</p>
<p>energy &amp; meteo systems wird die Winddaten aus den Lidar-Messungen sowie die aktuellen Erzeugungsdaten mehrerer Offshore-Parks für eine verbesserte Kurzfristvorhersage der Leistung nutzen. Durch die Kombination dieser Datenquellen soll die nicht nur Genauigkeit der Vorhersagen weiter erhöht werden, sondern für Stromhändler und Netzbetreiber soll auch eine wirksame und rechtzeitige Vorwarnung vor Rampenereignissen entwickelt werden.</p>
<p>Die Projektlaufzeit endet im Mai 2027 und die Ergebnisse werden nicht nur in wissenschaftlichen Publikationen zur Verfügung gestellt, sondern werden auch konkrete Anwendung in der Praxis finden. Insbesondere ist hier die Zusammenarbeit mit dem sich noch im Bau befindlichen Offshore Windpark OranjeWind zu erwähnen. Parallel zu WindRamp II unterstützt OranjeWind die Demonstration eines Echtzeit-System für die Kürzestfrist-Leistungsprognose im Windpark Amrumbank-West. Die Erfahrungen aus beiden Projekten werden dann in ein Pilotvorhaben im Offshore Windpark OranjeWind einfließen, wenn dieser vollständig in Betrieb ist.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner">Team der Wissenschaftler während der Offshore Lidar Installation. Bildrechte: ForWind &#8211; Zentrum für Windenergieforschung</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">XXL-Scanning Lidar beim Beginn der Onshore-Erprobung. Bildrechte: ForWind &#8211; Zentrum für Windenergieforschung</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Scanning Lidar Geräte im Offshore Windpark Amrumbank West. Bildrechte: ForWind &#8211; Zentrum für Windenergieforschung</div>
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