Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen

Aktuelles

03.09.2020

WESC 2021 – Call for Abstracts gestartet!

Die nächste Wind Energy Science Conference (WESC) findet vom 25. bis 28. Mai 2021 an der Leibniz Universität Hannover statt. Die internationale Konferenz wurde von der European Academy of Wind Energy (EAWE) initiiert und findet alle zwei Jahre statt. Wir freuen uns darauf, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Windenergie in Hannover willkommen zu heißen! Die WESC bietet eine Plattform, um neueste Erkenntnisse zu präsentieren und sich über traditionelle wissenschaftliche Grenzen hinweg auszutauschen. Weitere Informationen über unser Programm, die Themen und Termine finden Sie auf der Webseite zur Konferenz.

14.09.2020

Leistung von Offshore-Windparks besser vorhersagen

Starke Änderungen der Windgeschwindigkeit in Zeiträumen von weniger als einer halben Stunde – das sind so genannte Windrampen. Treten sie unvorhergesehen auf, dann stellen sie Stromhändler und Netzbetreiber vor Probleme. Um die Vorhersage von Windrampen zu verbessern, wollen ForWind-Wissenschaftler Laserstrahlen nutzen, um den Wind weit vor dem Windpark zu messen. Für ihr Forschungsprojekt „WindRamp“ erhält das ForWind-Team zusammen mit Projektpartnern rund 2,75 Millionen Euro. Gefördert wird das Vorhaben für drei Jahre vom Bundeswirtschaftsministerium.

24.08.2020

Windstudium: Nächster Jahrgang beginnt erst im November

Der neue Jahrgang des berufsbegleitenden Studiums „Windenergietechnik und -management (Windstudium)“ beginnt aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht wie geplant im September, sondern erst im November. Interessierte können sich noch bis zum 31. August bewerben. Mit dem Windstudium bietet ForWind an der Universität Oldenburg das bundesweit erste akademische Weiterbildungsprogramm speziell für die Windenergiebranche an.

28.05.2020

Extremwellen lassen sich jetzt besser berechnen

Bremer ForWind-Wissenschaftler vom Institut für integrierte Produktentwicklung haben die statistische Berechnung von Extremwellen auf hoher See wesentlich verbessert. Dadurch können künftig Offshore-Windenergieanlagen und andere Bauten so ausgelegt werden, dass sie sehr hohem Seegang standhalten. Doktorand Andreas Haselsteiner und Professor Klaus-Dieter Thoben haben jetzt eine bisher verwendete statistische Methode zur Voraussage von Extremwellen erheblich verbessert. Ihr Forschungserfolg wurde kürzlich in der Fachzeitschrift „Renewable Energy“ publiziert.

18.05.2020

Neue Diagnose-Tools für Deutsche Flugsicherung

Mit den Ergebnissen aus dem Forschungsprojekt WERAN plus modifiziert die Deutsche Flugsicherung ihre Formel zur Berechnung von Störungen durch Windenergieanlagen. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Projekt haben die Projektpartner die Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Doppler-Drehfunkfeuer untersucht. ForWind-Mitglied Prof. Dr. Heyno Garbe vom Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Messtechnik an der Leibniz Universität Hannover führt im Rahmen von WERAN Plus numerische Simulationen durch.